AktuellesDerzeitiger Stand rund um eine mögliche Unterführung
Update zum Thema einer möglichen Unterführung – Verkehrsflussmessungen und noch keine Entscheidung
Was gibt es Neues zum Thema des Bahnübergangs? Wenig, von Seiten der ÖBB und des Landes Niederösterreich. Dort steht Laxenburg immer noch auf der Agenda, allerdings noch ohne genaues Datum und ohne endgültige Zustimmung aus Laxenburg. „Wir nutzen die Zeit aber gezielt, um noch mehr Daten zu sammeln, die allen eine Entscheidung erleichtern werden“, erklärt Bürgermeister David Berl die derzeit laufenden Schritte. „Wir haben im Winter bereits Verkehrszählungen durchgeführt und diese Basis Anfang März noch mit dem Angebot eines renommierten Büros für technische Verkehrsmodellierungen erweitert. Mit Drohnen wurden dabei über Stunden Verkehrsströme dokumentiert und können danach für alle Varianten hochgerechnet werden.“
Und die wären? „Was passiert bei einer längeren Schließdauer, von der wir wissen, dass das Eisenbahngesetz sie ab 2030 auf jeden Fall vorsieht, was ändert sich bei einer möglichen Taktverdichtung, aber auch ein wichtiger Punkt: Würde eine gebaute Unterführung mehr Verkehr anziehen?“, führt Bürgermeister David Berl weiter aus.
„Wir brauchen eine solide Grundlage für eine derart wichtige Entscheidung. Denn ein solches Großprojekt wird das Leben in den nächsten Jahrzehnten im Ort beeinflussen. Und deshalb müssen wir alle genau wissen, worauf wir uns da einlassen – mit einer Unterführung oder ohne Unterführung. Aber das ohne Polemik, dafür mit Weitblick und Verantwortung, die auf einer soliden Basis aus Daten und Berechnungen beruht“, erklärt er den derzeitigen Stand der Dinge.
Und wie geht es weiter? „Wir erwarten die Daten noch im April und hoffen, allen Interessierten beim Blick auf Laxenburg schon mehr darüber erzählen zu können“, schließt Bürgermeister David Berl.