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Friedhof (44)

Friedhof (44)

Frühere Lage des Friedhofes: Ursprünglich um die Pfarrkirche gelegen, seit 1713 befand er sich an Stelle des späteren Hofes Wienerstraße 17 bis etwa zu den ersten Häusern der Kapellengasse.

 Der Ortsfriedhof befindet sich seit 1782 an der heutigen Stelle. Bemerkenswerte Gräber: Schlosshauptmann M. Riedl, Schlosshauptmann P. Lehmann, Landeshauptmann E. Hartmann, Gustav und Lydia Schütt.
Der Friedhof wurde mehrmals erweitert, u.a.1912/13 durch die Anwesenheit der Kreuzschwestern.
In den 60er Jahren erfolgte eine weitere Vergrößerung in Richtung der Achauerstraße, wodurch die Fläche des Friedhofs nahezu verdoppelt wurde. Die Umfassungsmauer wurde entsprechend erweitert und ein zweites Zugangstor zum neuen Friedhofsteil angelegt. Im Oktober 1968 war die Eröffnung des neuen Friedhofteiles.
 
An der künstlerischen Gestaltung des neuen Tores waren zwei Künstler beteiligt: Der Laxenburger Bildhauer Josef Papst schuf den weitgespannten Torbogen aus Sandstein mit figuralen Reliefs, das eiserne Gittertor gestaltete der Bildhauer Alfred Schlosser aus Krottendorf-Gaisfeld. An der Rückseite der neuen Friedhofmauer wurde vom Kloster der Kreuzschwestern ein Sandstein-Relief in Auftrag gegeben. Es stellt die Schutzmantelmadonna dar und wurde gleichfalls von Bildhauer Josef Papst geschaffen.
 
Außerhalb des Friedhofes steht seit 1976 die neue Friedhofskapelle mit Aufbahrungshalle, Sakristei und Kühlraum nach den Entwürfen von Architekt Dr. Heinz Düringer.
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