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Rathaus (13)

Rathaus (13)
Schlossplatz 7-8
 
Das Rathaus bildet heute einen Komplex aus zwei Gebäuden; das ursprüngliche Rathaus war vielleicht seit dem späten 18. Jahrhundert das kleine Haus an der rechten Seite, das vor 1770 das Gebäude der Pfarrschule war. Der größere Teil war ein ehemaliges Bauernhaus (Diemhaus), das um 1900 aufgestockt wurde. 1955 erwies sich das alte Amtshaus durch die steigenden Ansprüche der Gemeinde als zu klein und das anschließende Diemhaus konnte von der Marktgemeinde um 88.400,- öS käuflich erworben und zu Amtszwecken umgebaut werden. In den ebenerdigen Räumen wurde, die seit 1955 in Laxenburg befindliche, Mutterberatungsstelle eingerichtet. Das Rathaus wurde mit einem Giebelaufbau abgeschlossen, der zu einem feuersicheren Raum zur Aufbewahrung des Gemeindearchivs ausgebaut wurde. Der Laxenburger Prof. Gustav Schütt wurde zusammen mit Franz Heigl aus Wr. Neudorf mit der künstlerischen Ausschmückung der Außenfassade beauftragt, Die linke Hälfte der Fresken stammen von Schütt, die rechte Hälfte von Heigl. 1988 stand wieder ein Umbau in größerem Umfang an. Finanzieren konnte die Gemeinde dieses Projekt durch einen Grundverkauf im Industriezentrum. Der zum Schlossplatz gewendete Quertrakt des Rathauses wurde nicht verändert, die Erweiterung erfolgte hofseitig mit der Errichtung eines zweigeschossigen Baues. In diesem Vordertrakt ist noch alte Bausubstanz aus dem 17. Jahrhundert vorhanden.
Im Zuge der Neugestaltung des Rathauses wurde das seit 1969 dort befindliche Rathausstüberl auf seine heutige Größe erweitert. Die gesamte Liegenschaft wurde von der Hofstraße geöffnet und unter Zuziehung des ehemaligen Schulgartens, als Park gestaltet. 
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