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Alte Volksschule (12)

Alte Volksschule (12)

 

Schlossplatz 10 

Wurde unter Maria Theresia als neues Gebäude für die „Normalschule“ (= Volksschule) errichtet. Hier befand bis 1971 die Volksschule Laxenburg. Vorher wurde der Unterricht vom Ortspfarrer organisiert und daher war die Schule im Gebäude links neben der Kirche untergebracht, im heutigen kleineren Gemeindehaus. (vgl. Nr. 13) In jenen Räumen des Erdgeschosses, in welchen sich seinerzeit die Schulleiterwohnung befand, war von 1968 bis 1972 die „Galerie Laxenburg“ untergebracht. Im Anschluss daran wurden diese Räumlichkeiten zum Betrieb einer Bankfiliale von der Raika angemietet und auf Gemeindekosten aus- bzw. umgebaut. An der Hausmauer zur Hofstraße befand sich seit 1958 ein Fresko des Wiener Neudorfer Malers Karl Heigl, das im Zuge des Umbaues der Hausecke zu einem Laubengang mit 2 Bögen, verschwand. Die Eröffnung einer neuen Raiffeisenkasse-Filiale fand am 21. Oktober 1974 statt. 1977/78 erfolgte der Umbau des 1. Stocks für die Ordination des Gemeindearztes, da die Gemeinde Wien das „Doktorhaus“ verkauft hatte. 1985 wurde ebenfalls im 1. Stock eine Zahnarztordination eröffnet. Um gehbehinderten und älteren Personen die Erreichbarkeit der im 1. Stock gelegenen Ordinationen zu erleichtern, wurde 1998 ein Aufzug im ehemaligen Kohlenkeller der Volksschule sowie zusätzlicher Warteraum und einen Röntgenraum für die Zahnarztordination geschaffen. Mit der Fertigstellung des Herzoghofes konnte die Raiffeisenkasse 1985 ein größeres Lokal beziehen. Die ehemaligen Räume der Bankstelle wurden für die Apotheke adaptiert, die vom Stiftschen Haus, dem ehemaligen Apothekerhaus, ebenfalls 1985 hier her übersiedelte.

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