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Klosterkirche (8)

Klosterkirche (8)

Schlossplatz 15
 
An der Stelle der zum Palais Schwarzenberg gehörigen Wirtschaftsgebäude wurde die Kirche mit dem Patrozinium „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ 1957 bis 1959 nach Entwurf des Architekten Ladislaus Hruska erbaut. Die Doppelturmfassade ist zur Klosterstraße gerichtet; das Innere bildet ein tonnengewölbtes Langhaus mit Seitenemporen zwischen Rundpfeilern. Die an der Wand oberhalb des Hochaltars angebrachte Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit mit beherrschendem Kruzifix und Assistenzfiguren ist eine Holzschnitzarbeit und stammt ebenso wie die Stuckreliefs an den Brüstungen des Orgelchores und der Seitenemporen von Josef Papst, einem akademischen Maler und Bildhauer aus Laxenburg. An der rechten Seitenwand sind vier Ölgemälde des 18. Jahrhunderts,
die früher im Stiegenhaus des Palais Schwarzenberg hingen. Der Grundstein wurde vom gebürtigen Laxenburger
Dr. Josef Hawala, Propst der Votivkirche, geweiht und in den begonnen Bau eingemauert. Am 9. Dezember 1959 fand die Kirchenweihe durch Erzbischof- Koadjutor Dr. Franz Jachym in Anwesenheit des damaligen Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft Dipl.-Ing. Eduard Hartmann statt.

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