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Luft- Luftgüte Emissionsdaten NÖ, Mödling u. Laxenburg


Für den Menschen, aber auch für Tiere und Pflanzen ist eine saubere Luft lebensnotwendig. Luftschadstoffe, wie sie bei verschiedenen menschlichen Aktivitäten freigesetzt werden, beeinträchtigen die Gesundheit von Mensch und Tier, sie sind aber auch für die Vegetation, den Boden und die Gewässer schädlich.

Neben den „klassischen“ Luftschadstoffen wie Schwefeldioxid, Schwebstaub, Kohlenmonoxid und Blei ist die großräumige Belastung mit Ozon, die hohe Konzentration von Stickoxiden sowie die Belastung der Luft mit feinen Stäuben eines der derzeit wichtigsten zu lösenden Probleme auf dem Gebiet der Luftreinhaltung.

Feinstaub riecht man nicht, schmeckt man nicht und mit bloßem Auge ist er nicht zu erkennen. Die menschlichen Sinne sind auf die Gefahr durch Feinstäube nicht eingestellt. Dabei handelt es um winzige Partikel, die nicht einmal ein Zehntel des Durchmessers eines Haares erreichen. Ihre Wirkung ist dennoch viel größer als man lange Zeit gedacht hat.

Viele Maßnahmen werden kontinuierlich gesetzt. Vom Umweltbundesamt über die NÖ Landesregierung bis hin zu unserer Gemeinde. Vieles können auch in diesem konkreten Problemkreis wir selbst in unserem unmittelbaren Lebensumfeld beitragen. Luftverschmutzung ist aber ein überregionales, ja sogar weltweites Problem. Die grundsätzlichen Erkenntnisse, Voraussetzungen und Maßnahmen müssen also weltweit, jedenfalls überregional getroffen werden. Die Reduzierung von Luftschadstoffen gehört zu den dringendsten Aufgaben.

Der Schutz der Gesundheit hat Vorrang. Leben und Gesundheit der Menschen sind ein zu kostbares Gut, das nicht zur Disposition steht. Laxenburg steht für hohe Lebensqualität und gilt als Umweltmustergemeinde. Gerade deshalb ist es entscheidend, auch in Hinkunft alle Möglichkeiten wahrzunehmen, die uns, unseren Kindern und Kindeskindern ein gesundes Leben ermöglichen.

Finden Sie im Folgenden eine Palette an Informationen zum Thema Luft und Luftgüte.

Herzlichst Ihr
Ing. Robert Dienst
Bürgermeister

Niederösterreichisches - Umwelt - Beobachtungs - und Informationssystem (NUMBIS)


DIE Informationsquelle für alle Messergebnisse in unserem Bezirk !

In diesem Informationssystem des Amtes der NÖ Landesregierung finden Sie den topaktuellen Luftgütebericht. Alle Werte für die Laxenburg nächstgelegene Messstation Mödling finden Sie im täglichen Luftgütebericht . Dieser liefert eine Beurteilung der Luftgütesituation der vergangenen 24 Stunden. Weiters listet er die maximalen Dreistundenmittelwerte der Luftschadstoffe dieses Zeitraumes auf. Er wird täglich um 8:00 aktualisiert und entspricht den Bestimmungen des Ozon - und Immissionsschutzgesetzes.

Geschichtliche Entwicklung von NUMBIS:
1984 ist das Geburtsjahr des NÖ Luftgütemessnetzes. Nach provisorischen Stationen am Nebelstein und auf der Rosalia zur Unterstützung forstökologischer Studien wurde am 24.10.1984 die erste Luftgütemessstelle in Standardausführung in Wr. Neustadt eröffnet. Kurz darauf wurde eine weitere in St. Pölten in Betrieb genommen. In den Folgejahren erfolgte der rasche Ausbau des Messnetzes in Schritten von durchschnittlich vier bis fünf Stationen pro Jahr. Es wurden dabei Messorte sowohl im Ballungsraum als auch im Freiland und Waldgebieten ausgewählt. In den Jahren 1986/87 wurde auch die Messnetzzentrale ausgebaut und mit der Vernetzung der Stationen begonnen. Heute besteht das NÖ Luftgütemessnetz aus 46 vernetzten Stationen, die halbstündig die aktuellen Messdaten in die jüngst auf den letzten Stand der Technik gebrachten Messnetzzentrale liefern. Das Netz ist unerlässlich zur Smog- und Ozonalarmierung und liefert wertvolles Datenmaterial für Wissenschaft und Forschung. Aufgrund der sehr offenen Informationsstruktur hat die Öffentlichkeit bereits einige - und in Zukunft noch viel mehr - Möglichkeiten, sich über den aktuellen Luftgütezustand zu informieren. Somit ist die Belastung an Schwefeldioxid, Stickoxiden, Ozon, Staub und Kohlenmonoxid, jene Parameter, die den Hauptanteil der Luftgüteüberwachung darstellen, für jedermann transparent.

Sie erhalten hier also alle Daten der 40 Luftgütemessstellen, die flächendeckend über das Land verteilt sind. Das Angebot umfasst:

aktuelle Luftschadstoffe

täglicher Luftgütebericht


Land NÖ beauftragt des Umweltbundesamt mit der Erstellung einer Statuserhebung zum Feinstaub

Aufgrund von Überschreitungen der Grenzwerte gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft IG-L für PM10 (Feinstaub mit einer Korngröße kleiner als 10 µm) an mehreren Messstellen des NÖ Luftgüteüberwachungsnetzes wurde das Umweltbundesamt mit der Erstellung einer Statuserhebung beauftragt. Diese Erhebung liegt nun vor und bildet das Bindeglied zu den ebenfalls vom UBA erstellten Statuserhebungen für Wien und Burgenland, wodurch die Betrachtung der Belastungssituation des gesamten Überwachungsgebietes abgerundet wird. Die Studie enthält neben einer Darstellung der Emissionen von PM10 und Vorläufersubstanzen eine Beschreibung der Immissionssituation und der meteorologischen Situation, eine Herkunftsanalyse sowie Empfehlungen für die PM10-Messung und Leitlinien für Maßnahmenkataloge.

Finden Sie diese Fachstudie unter www.noe.gv.at !

Das österreichische Umweltbundesamt


Seitens der österreichischen Bundesregierung wurde im Jahr 1988 das Umweltbundesamt ins Leben gerufen. Das Umweltbundesamt ist die Fachstelle des Bundes für Umweltschutz und Umweltkontrolle in Österreich. Auf dem Gebiet der Umweltkontrolle erhebt, analysiert und bewertet das Umweltbundesamt Daten über den Zustand und die Entwicklung der Umwelt in Österreich in allen Umweltbereichen. In Abständen von drei Jahren wird der medienübergreifende Umweltkontrollbericht (UKB) erstellt. Dieser Bericht beschreibt den Zustand und die Entwicklung der Umwelt in Österreich und wird dem Nationalrat vorgelegt.

Die Arbeitsergebnisse dienen in erster Linie zur Unterstützung der Umweltpolitik des Bundes, dem das Umweltbundesamt vielfältige Informationen über die Ursachen von Umweltbelastungen und über die Möglichkeiten zur Vermeidung und Verminderung dieser Belastungen liefert, einschließlich der Ausarbeitung von Vorschlägen für technisch-ökologische Regelungen und Richtlinien.

Finden Sie alle Informationen zum Umweltbundesamt unter www.umweltbundesamt.at

Deklaration zur Verringerung der Feinstaubemissionen

Verkehrslärm und die damit verbundenen Emissionen sind das wesentliche Problemfeld der Lebensqualität. Gerade in der Nähe einer Großstadt, in einer Gemeinde mit hoher Wirtschaftskraft, einer PKW-Anzahl von durchschnittlich VIER Autos pro Haushalt ist oftmals das gemeinsame Vorgehen mit anderen Betroffenen wesentlich für den Erfolg.

So bin ich Ende Mai 2005 einem Aufruf von Greenpeace Österreich gerne nachgekommen und habe eine Deklaration zur Verringerung der Feinstaubemissionen für Laxenburg unterzeichnet. Es ist schon lange klar, das Problem der Schadstoffe in der Luft wird zu wenig registriert. Neben den „klassischen“ Luftschadstoffen wie Schwefeldioxid, Schwebstaub, Kohlenmonoxid und Blei ist die großräumige Belastung mit Ozon, die hohe Konzentration von Stickoxiden sowie die Belastung der Luft mit feinen Stäuben eines der derzeit wichtigsten zu lösenden Probleme auf dem Gebiet der Luftreinhaltung.

Knapp über 150 Gemeinden österreichweit (von 2.350 Gemeinden insgesamt) haben neben Laxenburg folgende Deklaration von Greenpeace unterzeichnet:

„Ich unterstütze den Appell gegen Feinstaubbelastung und Verkehrslärm. Als Bürgermeister setze ich mich für das Recht der Bürger und Bürgerinnen ein, wieder saubere Luft zu atmen und von gesundheitsschädlichem Lärm verschont zu werden. Ich fordere die zuständigen Bundes- und LandespolitikerInnen auf, endlich wirksame Maßnahmen gegen die zunehmende Feinstaubbelastung zu setzen. Solche Maßnahmen könnten zum Beispiel Transportbeschränkungen von bestimmten Gütern an bestimmten Tagen sein oder Beschränkungen von alten Lkws, die bestimmte Abgasnormen nicht erfüllen.“

Das Laxenburger Verkehrskonzept wird laufend den aktuellen Bedürfnissen und Notwendigkeiten angepasst. Selbstverständlich werde ich mich weiterhin für jede Maßnahme einsetzen, die geeignet erscheint, die Lebensqualität in unserem Ort zu erhalten bzw. zu verbessern - mit Vehemenz, Realismus, aber auch der gebotenen Vertraulichkeit gegenüber den Gesprächspartnern im Sinne optimaler Zielerreichung und langfristiger Partnerschaften.

Herzlichst Ihr
Bgm Robert Dienst