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Die Marktgemeinde Laxenburg unterstützt Flüchtlinge konkret und gezielt

Niemand flüchtet freiwillig. Die meisten Flüchtlinge haben größtenteils alles verloren und mussten oftmals unglaubliche Gräuel miterleben. Viele von ihnen sind Frauen und Kinder;  viele von ihnen sind junge Männer, die einerseits durch die Flucht auch dem Kriegsdienst im eigenen Land (oftmals auch gegen das eigene Volk) entziehen, andererseits aber als Hoffnung ihrer Familien in den Westen geschickt werden; viele sind schwer traumatisiert – aber nahezu alle sind auf unsere Hilfe angewiesen. Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen – und wie wir damit umgehen ist von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich. 

Natürlich bereitet sich auch die Marktgemeinde Laxenburg auf die möglichen Szenarien vor. Auf der Tagesordnung des Gemeinderates vom 29. September 2015 fand sich der Punkt „Unterstützung für Flüchtlinge, Grundsatzbeschluss“. Damit zeigen die Verantwortlichen in unserer Gemeinde Verantwortung, Respekt und Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen. „Im Schulterschluss mit den vielen Laxenburgerinnen und Laxenburgern, die bereits in unterschiedlicher Weise geholfen haben, ganz besonders aber jenen, die durch die Beistellung von Wohnraum federführend das Leid mindern, wollen wir als Gemeinde Flüchtlingen den Glauben und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und ein menschenwürdiges Leben zurückgeben“, so fasse ich die Prinzipien der Laxenburger Flüchtlingshilfe zusammen.

Die Marktgemeinde Laxenburg bietet sich dabei selbstverständlich und gerne als koordinierende Stelle an:

  • Grundsatzbeschluss im Gemeinderat vom 29.09.2015 zur verantwortungsbewussten Hilfe und Unterstützung von Flüchtlingen sowie von Quartiergebern in Laxenburg unter Verantwortung von Bürgermeister Robert Dienst und dem für den Bereich Soziales zuständigen geschäftsführenden Gemeinderat Helmut Artner 
  • Einrichtung einer Koordinationsstelle im Gemeindeamt der Marktgemeinde Laxenburg:
  • Durchführung einer Informationsveranstaltung zum Thema „Unterbringung von Flüchtlingen in privaten Quartieren“ in Gemeinschaft mit der Pfarre Laxenburg und Hilfsorganisationen
  • Unterstützung von privaten Quartiergebern im Hinblick auf die behördlichen Notwendigkeiten und in Folge die Begleitung der Flüchtlinge bei der Integration
  • Einrichtung der Plattform „Zeitspende“, wo sich zur ehrenamtlichen Mitarbeit bereite  Personen durch Bekanntgabe ihrer verfügbaren Zeit sowie dem angedachten Betätigungsfeld (Deutsch lernen, Kinderbetreuung, Behördenwege, Arztbesuche, etc.) melden können
  • Informationen betreffend Geld- und Sachspenden bei den Hilfsorganisationen (einige Möglichkeiten):
  • Koordination möglicher Unterstützung von Flüchtlingen oder Quartiergebern mit dem  Hilfswerk Laxenburg
  • Mögliche Beschäftigung von Asylanten entsprechend den gesetzlichen Rahmenbedingungen bei der Marktgemeinde Laxenburg
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